Im Osten der Stadt Landsberg hat man noch viel „Konversions-Arbeit" vor sich, im Süden ist man schon ein ganzes Stück weiter; dort wandelt die 3C-Carbon Group AG seit 2004 in einem weiterhin sehr dynamischen Prozess das Gelände der ehemaligen Lechrain-Kaserne in einen (Hoch-) Technologiepark um. Davon überzeugten sich bei einem gemeinsamen „Austausch-Termin" vor Ort am 3C-Ring 1 neben dem Bundestagsabgeordneten Michael Kießling, dem Landtagsabgeordneten Alex Dorow (beide CSU), Vertreter der „Penzing Studios" und für die Stadt Landsberg mit Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl auch Stadtbaumeisterin Annegret Michler sowie Wirtschaftsförderer André Köhn.
3C-Chef Karsten Jerschke präsentierte den hochrangigen Besuchern das Unternehmen persönlich. Für die Landsberger und Penzinger war sein kurzer Abriss über die Entwicklungshistorie des 3C-Geländes, die noch fortdauernde Erstellung einer Infrastruktur „auf Referenz-Niveau", aber auch die externen Hürden und Hemmnisse, die diese Prozesse bremsen können, sichtlich spannend. „Das ist für mich hochinteressant. Manches erleben wir genau vergleichbar", stellte Jörn Siegele, Geschäftsführer der Penzing Studios fest. Was bisher im Technologiepark Lechrain geschaffen wurde, sei auch daher „höchst beeindruckend, ich nehme viel mit".
Beim Rundgang über das Gelände der Unternehmensgruppe ermöglichte der Firmenchef den Gästen auch exklusive Einblicke in die Produktion. Das bedeutet bei 3C, sei es in der Carbon-Fertigung, den Tochterfirmen aus der High-End-Medizintechnik oder der Premium-Motorradmarke HOREX durchgängig Arbeit mit hochqualifizierten und –motivierten Mitarbeitern an top-modernen Maschinen nach den besten Standards, um am Ende im Produkt das höchstmögliche Niveau zu erreichen.
Fasziniert vom Wandel des ehemaligen Kasernengeländes zum topmodernen Industriestandort zeigten sich auch die beiden Abgeordneten. „Toll" befand Michael Kießling beim Ausblick über die Dächer des Firmenareals in Richtung des Alpenhauptkamms und stimmte umgehend Alex Dorow zu, der meinte, „ich habe so etwas in dieser Form noch nicht gesehen. Ein echtes Aushängeschild für Landsberg." Sehr angetan waren alle Besucher dann auch beim Einblick in die weiteren, ehrgeizigen Entwürfe der 3C-Carbon Group. Diese beinhalten, sobald ein gültiger Bebauungsplan vorliegt, unter anderem die Vision eines repräsentativen Hotelbaus – etwas, das Landsberg derzeit schmerzlich fehlt, wie alle Besucher einhellig feststellten.
