Riverkings setzen die Erfolgsserie fort

Mit zwei Siegen festigten die Landsberg Riverkings ihren zweiten Platz in der Eishockey-Bayernliga. Während man im Heimspiel gegen Geretsried im letzten Drittel einen klaren 7:2-Erfolg herausschoss, kam der 4:3-Sieg in Peissenberg erst nach dramatischen Schlusssekunden zustande.

Im Heimspiel gegen Geretsried belohnten sich die Landsberger zunächst nicht für einen überlegenen Auftritt. Trotz eines deutlichen Chancenplus' waren es die Gäste, die überraschend in Führung gingen. Und auch der Zwischenstand von 3:1 brachte noch keine Sicherheit ins Spiel des HCL; nach einem Abpraller verkürzte Geretsried auf 3:2. Mit einer spektakulären Parade verhinderte Christoph Schedlbauer im Landsberger Tor in der 50. Minute sogar den Ausgleich. Anschließend allerdings drückten die Riverkings der Partie deutlich ihren Stempel auf. Mit vier Treffern in zwölf Minuten - der letzte davon 1,1 Sekunden vor Schluss - feierte man einen letztlich deutlichen Sieg.
Auch im Auswärtsspiel in Peißenberg spielte eine Aktion von Schedlbauer eine Schlüsselrolle. Die "Eishackler" führten sieben Minuten vor Ende nicht unverdient mit 3:1 gegen an diesem Tag fahrige Riverkings, als Manfred Eichberger alleine auf den Landsberger Goalie zufuhr. Nach seinem Trickschuss setzten seine Mitspieler und zahlreiche Fans schon zum Jubel an, doch Schedlbauer grätschte die Scheibe blitzschnell noch vor der Linie weg. Quasi im Gegenzug stellte Daniel Menge auf 3:2.
Der Treffer brachte die bis dahin souverän agierenden Peißenberger sichtlich aus der Fassung. Die Riverkings nutzten das postwendend aus, plötzlich rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Gastgeber und die Landsberger kamen zu zahlreichen guten Chancen. Eine davon nutzte Tyler Wiseman in der vorletzten Minute, als er mit einem Schlenzer von der blauen Linie den kaum noch für möglich gehaltenen Ausgleich erzielte.
Peißenberg wollte offensichtlich eine Verlängerung vermeiden und warf in den Schlusssekunden selbst noch einmal alles nach vorne. Dann kam aber Dennis Sturm: der Landsberger Stürmer ließ bei seinem feinen Solo gleich zwei Verteidiger stehen, versetzte auch noch den Torhüter und lupfte 21 Sekunden vor Schluss mit der Rückhand zum 4:3-Siegtreffer. Die zahlreichen mitgereisten Landsberger Fans feierten damit ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende und die Festigung des zweiten Tabellenplatzes der Eishockey-Bayernliga.

Tore für Landsberg gegen Geretsried: T. Fischer (2), Gäbelein, Menge, Vogl, Wiseman, M. Fischer.
Tore für Landsberg in Peißenberg: Menge (2), Wiseman, Sturm.

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